So hieß das Stück, das die Musiker und Schauspieler um Jürgen Wiersch am Freitagabend im Museumscafé in Gelsenkirchen Buer zeigten. Und so begann auch der Abend. “Guten Abend, ich bin nicht Bob Dylan.” So stellten sich die Musiker den – leider wenigen – Gästen vor und legten gleich los mit einem Harp Intro.
In Texten, geschrieben von Jürgen Wiersch, und in dessen eigenen Songs stellten sie die Musiker-Legende vor mit dem Ziel, zur alten Musik einen neuen Zugang zu schaffen. Man wolle einen Anreiz bieten, “diese ganz alten Schinken, die man sonst am Lagerfeuer trällert, neu anzuhören”, so Wiersch.
Besonders beeindruckte an diesem Abend Rocco Wiersch, der 16-jährige Sohn des Initiators. Der junge Mann mit unverwechselbarer Stimme und ebenso viel Energie wie Engagement überzeugte nicht nur mit den Songs der Musik Ikone Dylan, sondern ließ auch einige Menschen im Zuschauerraum glauben, dass man von diesem Musiker noch mehr hören wird.
Leider war nur das Museumscafé der falsche Ort für ein gutes Stück. Auf Anfrage hin überlegen die Musiker nun, ob sie “Ich bin nicht Bob Dylan” noch einmal an einem anderen Ort in Gelsenkirchen aufführen können.

gelsenkirchen_blog_dylan

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