
Anne Bolsmann wird die neue Redaktuerin für den Bereich Kultur bei der WAZ in Gelsenkirchen. Damit löst sie Hans Jörg Loskill ab, der etliche Jahrzehnte bei der Westdeutschen Allgemeinen verbracht hat. Eine kurze Vita von H.J. Loskill kann man bei den Gelsenkirchener-Geschichten finden. Viel weiter möchte ich auf ihn auch nicht eingehen, ich bin froh, dass er weg ist, im positivem Sinne natürlich, denn so kommt auch wieder, so hoffe ich, frischer Wind in die Redaktion. Das schreibe ich ohne seine fachliche Kompetenz schmälern zu wollen, doch wenn Kunst ein Lebensmittel ist [Alfred Schmidt] dann sind in Gelsenkirchen in den letzten Jahren einige Menschen verhungert!
Und jetzt bekommen die Künstler aus Gelsenkirchen, die H.J. Loskill über Jahre hinweg missachtet hat, wohl endlich die Aufmerksamkeit, die sie verdient haben. Zumindest könnte es von Vorteil sein, dass Frau Bolsmann, so war es heute der WAZ zu entnehmen, in Wanne-Eickel lebt, in Bochum studiert hat und nebenbei ein großes Stück der Welt bereist hat, um sich auch in fernen Landen über Kunst und Kultur zu informieren. Die 35-jährige studierte zunächst Amerikanistik, Musikwissenschaft und Theater- und Filmwissenschaft in Bochum, hängte dann ein Studium der Kunstwissenschaften in Berkeley (USA) dran. Zumindest haben die Unkenrufe, die Kultur habe nun in der WAZ keinen Platz mehr, nun ein Ende. Es wird sich zeigen, wie sich die Berichterstattung verändern wird. In jedem Falle wird sie wohl unvoreingenommen sein.



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