Im Blog der Ruhrbarone habe ich darüber gelesenen, dass es einen weiteren Blog zum Thema WAZ und deren Umstrukturierung gibt. Es kommt mir ein wenig vor wie die Flucht nach vorn, da die WAZ nach Berichten verschiedener Rurpottblogs und dem Start des Blogs “Medienmoral NRW” wohl keine Chance mehr sah, die eventuellen Kündigungen, die (eventuelle) Schließung der “Vest Redaktion” und weitere Kürzungen nur intern zu regeln und zu diskutieren. Was generell auch schwer fallen dürfte, da freie Mitarbeiter und Redakteure auch ein Privatleben haben und in diesem Privatleben auch über die Arbeit gesprochen wird ;-) Die Stimmung in den Redaktionen ist ziemlich mies, klar, wie könnte sie auch anders sein. Es ist interessant zu hören und zu sehen, wie sich ein freier Mitarbeiter, der sich teilweise zur Zeit der hohen Benzinpreise kaum die Fahrt zum Interview leisten konnte, trotzdem sorgen macht um seinen Job bei der WAZ. Es mangelt an Alternativen für die hiesigen Journalisten!

Grundsätzlich kann man aber sagen, dass diese neue Art der Transparenz zu begrüßen ist, auch wenn sie viele Dinge nicht besser macht und auch nicht verhindert, dass die WAZ den Weg gehen wird, den sie gehen muss, um zu überleben! Über einige Dinge wird noch zu reden sein z.B. den gemeinsamen Content-Desk oder die Aussage:

“Der Westen gewinnt durch die neue Struktur einen unvergleichlichen Content sowohl in Geschwindigkeit als auch Kompetenz. Durchgängig gilt für alle Redaktionen: Online first.”

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Durch die Bündelung der Inhalte von Print und Online wollen wir Online Marktführer werden.
Durch neue Produkte sowohl in Print als auch bei den neuen Medien erschließen wir uns neue Leser/User und Anzeigenmärkte.

Marktführer werden, aha! Da war doch mal was. Ich gespannt, wie es weitergeht!