Kuboshow

Am Samstag hatten wir uns ein wenig Zeit genommen um uns den jungen und konkreten Stoff auf der Kunstmesse Kuboshow anzusehen. Also rein ins Auto und ab nach Herne [Ich mag Herne nicht, das war schon immer so, ist wohl angeboren]. Nachdem auch ein Parkplatz gefunden wurde, trotz der so gut wie nicht vorhanden Beschilderung, zahlte man brav den Eintritt von fünf Euro und verschaffte sich erst einmal einen Überblick. Es gab eine Menge zu sehen in Herne, und das meiste davon war Malerei, was zumindest ich so nicht erwartet hatte. Ich rätsele immer noch darüber, ob mit “Junger,Konkreter Stoff” das Alter der Künstler oder die Kunst an sich gemeint war, wie auch immer, beides passte nicht zur Messe. Zwar waren ein paar Ausstellungsstücke durchaus dem Thema junge Kunst zuzuordnen [Bezug zur Kunst, nicht zur Person], jedoch war das nach meinem Geschmack viel zu wenig. Digital Art, Fotografie und auch moderne Videokunst gab es nicht zu sehen.

Ein paar Künstler jedoch fielen auf, wie zum Beispiel Claudia Breuer [1995 Bachelor of Arts an der Kunstakademie Maastricht]. Die Künstlerin häkelt “Kostüme” für Insekten und steckt diese z.B. in Brötchen! Oder Andrè Kestel mit seinen rollenden Tampons aus pulverbeschichtetem Metall. Übrigens waren in Herne auch Werke von Barbara Koch zu sehen, die aktuell auch in der Galerie Kabuth in Gelsenkirchen ausstellt [mehr dazu hier] Im Großen und Ganzen geht man mit dem Gefühl nach Hause, nichts verpasst zu haben, wäre man daheim geblieben, aber immerhin einen schönen und interessanten Nachmittag in Herne verbracht zu haben.

 


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