
Ausstellung zum 60. Geburtstag des Künstlers Heinrich Jüttner
Die Farben des Regenbogens sind sein Markenzeichen. Seit 1975 arbeitet der Künstler Heinrich Jüttner unter dem Titel „REBO-cycling“, wobei „REBO“ stets für die Farben des Regenbogens steht und „cycling“ die künstlerische Herangehensweise beschreibt. Heinrich Jüttner sammelt. Mal sind es Alltagsgegenstände, mal Fundstücke, vor allem aber Papierabfälle aus Druckereien. Was hier bei Produktionsprozessen übrig blieb, ist bei dem Künstler Teil eines neuen. Der 60-jährige führt diese zunächst bedeutungslos erscheinenden Papierreste einer neuen Bedeutung zu, arbeitet aus ihnen Installationen und Objekte.
Innerhalb seines Themas sucht er sich neue, arbeitet vielfach seriell bis zur Beendigung eines Zyklus. Einige seiner Wandobjekte erinnern in Form und Gestaltung an das Dessauer Bauhaus, dessen Lehren sich Jüttner bereits früh zuwandte. Speziell diese Arbeiten beeindrucken durch gekonnt erarbeitete Effekte. So hat der Betrachter einen Eindruck von Farbigkeit, wo er sie bei genauerer Betrachtung gar nicht findet. Tatsächlich scheint sie dort zu sein, durch Lichtreflektionen, die Jüttner mit physikalischen Kniffen hervorruft. So werden aus einigen Objekten gar Erfahrungsfelder für die Sinne. Neben neuen Arbeiten und Objekten zeigt die Galerie Alfred-Schmidt-Haus in einem zweiten Raum der Galerie die bisher in Gelsenkirchen ungezeigte Deckeninstallation „REBO-ikida“.
Die Ausstellung hängt vom 6. November bis
zum 13. Dezember und kann innerhalb der
Öffnungszeiten, immer sonntags von 10 bis
12.30 Uhr besichtigt werden
Bergmannsglückstr. 42
45896 Gelsenkirchen



[...] Kunst: REBO-Cycling…Hometown Glory [...]